WordPress lebt davon, regelmäßig aktualisiert zu werden – doch das betrifft nicht nur den Core, Plugins und Themes.
Ein oft unterschätzter Punkt ist die PHP-Version, also die Programmiersprache, auf der WordPress überhaupt läuft.
PHP entwickelt sich rasant
Gefühlt läuft die technische Entwicklung immer schneller – und PHP ist da keine Ausnahme. Neue Versionen bringen nicht nur Performance-Verbesserungen, sondern auch Sicherheitsupdates und moderne Funktionen, die Entwickler nutzen können.
Das Gute: WordPress passt seinen Core ständig an, um mit aktuellen PHP-Versionen kompatibel zu bleiben.
Aber: Probleme entstehen, wenn
- deine Website noch auf einer veralteten PHP-Version läuft
- Plugins oder Themes nicht mit neueren Versionen kompatibel sind
Warum alte PHP-Versionen riskant sind
- Keine Sicherheitsupdates → erhöhte Angriffsfläche
- Langsamere Ladezeiten → schlechtere User Experience & SEO
- Eingeschränkte Kompatibilität → neuere Plugins oder Themes laufen nicht mehr
Hosting-Anbieter schalten veraltete PHP-Versionen deshalb nach und nach ab – teilweise ohne lange Vorwarnung.
So gehst du am besten vor
Vorbereitung ist alles
- Backup, Backup, Backup! – am besten vollständige Sicherung von Dateien und Datenbank.
- Prüfe, ob du bei deinem Hoster jederzeit zurück auf die alte PHP-Version wechseln kannst.
Alles aktuell halten
- WordPress-Core auf den neuesten Stand bringen
- Plugins und Themes updaten
- Prüfen, ob diese mit der neuen PHP-Version kompatibel sind (Changelog, Support-Foren, Entwicklerseiten).
Staging nutzen
- Erstelle eine Staging-Website beim Hoster oder lokal
- Dort die neue PHP-Version testen, bevor du live gehst
- So vermeidest du Ausfälle auf der Hauptseite.
Umschalten & testen
- PHP-Version im Hosting-Panel umstellen
- Website gründlich prüfen (Frontend & Backend)
- Falls nötig, sofort wieder zurückschalten und Fehler beheben. (Achtung: Nicht bei jedem Hosting-Anbieter ist ein Zurückschalten möglich. Bitte informiere dich dazu im Vorwege!)
Mein Fazit
PHP ist das Fundament deiner WordPress-Seite – und genau wie bei WordPress selbst gilt: aktuell bleiben ist Pflicht.
Mit einem Backup in der Hinterhand und einer Staging-Umgebung bist du auf der sicheren Seite.
So profitierst du von mehr Sicherheit, schnellerer Ladezeit und einer Website, die auch in Zukunft reibungslos läuft.
Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr.
Bitte führe Änderungen an deiner Website und der PHP-Version nur durch, wenn du dich damit sicher fühlst – oder lass es von einer Fachperson umsetzen. Ein vollständiges Backup im Vorwege ist Pflicht.
