Wenn sich jemand zum ersten Mal eine Website erstellen lassen möchte, beginnt das Projekt meist nicht mit Farben, Layouts oder WordPress. Es beginnt mit vielen Fragen.
Wer ist deine Zielgruppe? Was soll die Website eigentlich erreichen? Welche Inhalte sind wichtig? Was unterscheidet dich von anderen?
Für mich gehören diese Fragen ganz selbstverständlich zu einem neuen Projekt. Für meine Kundinnen und Kunden oft nicht. Viele haben sich darüber bisher noch nie Gedanken machen müssen. Also erkläre ich, stelle Rückfragen und wir arbeiten uns Schritt für Schritt durch die Themen. Das funktioniert – kostet aber Zeit und führt häufig dazu, dass in einem einzigen Telefonat sehr viele Informationen auf einmal verarbeitet werden müssen.
Irgendwann ist mir aufgefallen, dass ich in fast jedem Erstgespräch denselben Ablauf habe. Nicht, weil jedes Projekt gleich ist, sondern weil jede Website auf denselben Grundlagen aufbaut. Bevor ich überhaupt gestalten oder entwickeln kann, brauchen wir Klarheit. Und genau diese Klarheit entsteht selten spontan während eines Gesprächs.
Also habe ich mich gefragt, warum ich diese ersten Schritte eigentlich jedes Mal neu erkläre.
Die Antwort darauf ist der Website-Kompass geworden. Kein klassisches E-Book und auch keine Werbebroschüre, sondern ein Arbeitsbuch. Es führt Schritt für Schritt durch die Fragen, die ohnehin in jedem Website-Projekt auftauchen. Was soll die Website leisten? Für wen ist sie gedacht? Welche Anliegen hat die Zielgruppe? Was macht das eigene Angebot besonders? Kleine Aufgaben und passende KI-Prompts helfen dabei, die Gedanken zu sortieren und am Ende ein erstes Briefing zu erstellen.
Davon profitieren nicht nur meine Kundinnen und Kunden, sondern auch ich. Wer sich in Ruhe mit diesen Fragen beschäftigen kann, kommt mit deutlich mehr Klarheit ins erste Gespräch. Statt spontan Antworten finden zu müssen, liegt bereits eine gute Grundlage auf dem Tisch. Das macht die Beratung einfacher, Angebote realistischer und den gesamten Projektstart entspannter.
Natürlich spare ich damit auch Zeit. Das wäre unehrlich zu verschweigen. Aber genau darin liegt für mich eine gute Lösung: Sie hilft beiden Seiten. Meine Kundinnen und Kunden fühlen sich besser vorbereitet und ich kann mich schneller auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren – eine Website zu entwickeln, die wirklich zu ihnen passt.
Je länger ich an diesem Arbeitsbuch gearbeitet habe, desto mehr wurde mir klar, dass es eigentlich aus demselben Gedanken entstanden ist wie viele meiner kleinen Tools und Plugins. Immer dann, wenn ich merke, dass sich ein Problem ständig wiederholt, frage ich mich, ob es dafür nicht eine bessere Lösung gibt. Der Website-Kompass ist genau aus diesem Optimierungsbedarf entstanden.
Falls du gerade am Anfang eines Website-Projekts stehst oder einfach deine Gedanken sortieren möchtest, kannst du den Website-Kompass – Band 1 kostenlos herunterladen. Vielleicht beantwortet er nicht alle Fragen. Aber er sorgt dafür, dass die richtigen Fragen von Anfang an gestellt werden.
